Wählen gehen

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WAHL / POLITIK

 Wählen ist ein wichtiges Bürgerrecht, das man jedenfalls nutzen sollte. Wer nicht zur Wahl geht, muss nehmen, was kommt. Das liegt im österreichischen Wahlsystem begründet: Am Ende des Wahltages werden nur die gültig abgegebenen Stimmen gezählt und auf die wahlwerbenden Parteien verteilt. Alle ungültigen Stimmen und alle nicht abgegebenen Stimmen werden damit indirekt den Parteien entsprechend ihrer gültigen Stimmenzahl zugerechnet. Wer mit einer kleinen Partei wie JETZT - Liste Pilz sympathisiert, sollte unbedingt zur Wahl gehen, denn größere Parteien profitieren stärker von den nicht abgegebenen oder ungültigen Stimmen.

Bequem zuhause

Außerdem muss man am Wahltag gar nicht früh aufstehen und ins Wahllokal gehen: Wer eine Wahlkarte beantragt, kann ganz gemütlich zuhause die Stimme abgeben und sich in Ruhe überlegen, wer eine Vorzugsstimme bekommen soll. Danach sendet man die Wahlkarte kostenlos per Post an die Wahlkommission -- in den nächsten Briefkasten werfen genügt. Einfacher geht es wirklich nicht …

Wählen, wann ich will

Per Wahlkarte kann man sofort nach Zusendung die Stimme abgeben -- die Wahlkarte muss rechtzeitig vor dem Wahltag zur Post gebracht worden sein, oder kann am Wahltag bei einem beliebigen Wahllokal abgegeben werden. Die Abgabe kann sogar durch einen Boten erfolgen, man muss also nicht persönlich im Wahllokal erscheinen. Das ermöglicht die Teilnahme an der Wahl auch älteren oder gebrechlichen Personen, die das Haus nur ungern verlassen.

Entscheidungshilfe

Wenn Sie unsicher sind, welche Partei am ehesten Ihre Forderungen an die österreichische Politik umsetzen wird, können Sie einen Test in der virtuellen  Wahlkabine machen. Beantworten Sie anonym einfach die Fragen und erhalten Sie als Ergebnis eine Bewertung, welche Partei wie stark mit Ihren Wünschen übereinstimmt. So